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Modul 3: Teamkommunikation & Peer-Unterstützung

Kursleiter
cb137
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Bereichsbeschreibung: Teamkommunikation & Peer-Unterstützung

Teamkommunikation und Peer-Unterstützung im Gesundheitswesen umfassen die strukturierte Untersuchung interpersoneller und kollektiver Mechanismen, die das Wohlbefinden des Personals schützen und eine sichere klinische Leistung aufrechterhalten. Der Bereich umfasst die Grundlagen der psychologischen Sicherheit, Kommunikation unter akutem Stress, Gestaltung von Peer-Support-Systemen, Konfliktmanagement in hierarchischen Umgebungen, strukturierte Debriefing-Praktiken und präventive Verhaltensweisen auf Teamebene, die emotionale Belastungen abfedern und die kollektive Resilienz unterstützen.

Die Arbeit im Gesundheitswesen wird selten isoliert verrichtet. Teamdynamiken, Kommunikationsmuster und Peer-Unterstützung beeinflussen maßgeblich Stresslevel, psychologische Sicherheit und das allgemeine Wohlbefinden. Eine klare Kommunikation, beispielsweise bei Übergaben oder der Aufgabenverteilung, kann Unsicherheiten reduzieren und Arbeitsdopplungen vermeiden. Dieses Modul untersucht, wie effektive Kommunikation und strukturierte Peer-Unterstützung emotionale Belastungen abfedern, Konflikteskalationen reduzieren und den Teamzusammenhalt stärken können – insbesondere in Hochdruck- oder multidisziplinären Umgebungen.

Die Teilnehmenden werden in das Konzept der psychologischen Sicherheit, der Kommunikation unter Druck und der gängigen Konfliktdynamiken in hierarchischen Umgebungen eingeführt. Praktische Werkzeuge wie kurze Debriefing-Protokolle, Buddy-Systeme und strukturierte Gesprächschecklisten werden vorgestellt und geübt. Das Modul betont, dass Peer-Unterstützung kein informelles „Extra“ ist, sondern ein Schutzfaktor gegen Burnout und Desengagement.

Durch Rollenspiele, angeleitete Reflexion und digitale Peer-Debrief-Vorlagen entwickeln die Teilnehmenden praktische Strategien, um unterstützende Gespräche zu initiieren und kurze, strukturierte Check-ins zu implementieren, die in die routinemäßigen Teamabläufe integriert werden können.

 

Modul-Durchführungsspezifikation

Dauer: 100–110 Minuten  

Sitzungszeitplan basierend auf den angegebenen Zeitangaben des Moduls:

Die folgende Tabelle zeigt die chronologische Abfolge des Workshops. Sie sollte nicht mit der oben genannten Assessment Method Map verwechselt werden, die Assessment-Nachweise und die Ausrichtung auf Lernziele dokumentiert.

 

Dauer

Modulkomponente

5 Min.

Eröffnung und Einleitung

10 Min.

Kondensierter theoretischer Input inkl. Startvideo

15–20 Min.

Simulation des psychologischen Sicherheits-Check-ins

15–20 Min.

5-minütige strukturierte Team-Debrief-Übung

20 Min.

Buddy-Check-in-Design & -Übung

20 Min.

Szenarioübung inkl. Peer-Reflexion

15 Min.

Assessment und Transfer-/Follow-up-Planung

100–110 Min.

Gesamtdauer (variiert je nachdem, ob die beiden 15–20-minütigen Übungen als kürzere oder längere Versionen durchgeführt werden)

 

Optionale Aufteilung in zwei Sitzungen:

Sitzung 1 (ca. 50–55 Min.): Eröffnung, Input, psychologischer Sicherheits-Check-in und Debrief-Übung.

Sitzung 2 (ca. 50–55 Min.): Buddy-Check-in, Szenarioübung, Assessment und Transfer-/Follow-up-Planung.

Format: Interaktiver Workshop, der didaktische Inhalte, Fallanalyse, Selbstreflexion und Videos kombiniert.

Materialien: Link zum Einführungsvideo; Moduldokument oder Moderationsnotizen; kurze Szenario-Prompts basierend auf den in den Übungen bereitgestellten Beispielen; Beobachterfragen für psychologisch sichere Kommunikation; Drei-Fragen-Debrief-Struktur; Buddy-Check-in-Prompts; Szenario-Übungstext; Multiple-Choice-Wissenstest; Portfolio-Nachweisliste; Follow-up-Reflexions-Prompts; Timer oder Uhr; und Flipchart, Whiteboard oder geteiltes digitales Dokument für die Gruppensynthese.

•  Follow-up-Integration: Die Teilnehmenden wählen eine strukturierte Kommunikations- oder Peer-Support-Strategie aus dem Workshop aus, wenden diese mindestens zweimal an ihrem Arbeitsplatz an und absolvieren eine 4–8-wöchige Reflexion unter Verwendung der im Abschnitt „Follow-up-Aktivitäten“ bereitgestellten Prompts. Der Portfolio-Eintrag dokumentiert die Situation, die verwendete Strategie, die beobachtete Teamreaktion, die wahrgenommenen Auswirkungen auf Klarheit, Unterstützung und psychologische Sicherheit, aufgetretene Barrieren und eine Praxis, die der Teilnehmende fortsetzen möchte. Es sind keine zusätzlichen eigenständigen Vorlagen erforderlich.

Einleitung
  • 1
    Einleitung
    Vorschau 15'

    Modulübersicht

    Team-Kommunikation & Peer-Unterstützung Domänenbeschreibung

    Die Teamkommunikation und kollegiale Unterstützung im Gesundheitswesen umfasst die strukturierte Untersuchung zwischenmenschlicher und kollektiver Mechanismen, die das Wohlbefinden des Personals schützen und eine sichere klinische Leistung aufrechterhalten. Der Bereich beinhaltet die Grundlagen der psychologischen Sicherheit, die Kommunikation unter akutem Stress, die Konzeption von Systemen zur kollegialen Unterstützung, das Konfliktmanagement in hierarchischen Umgebungen, strukturierte Debriefing-Praktiken sowie primäre Präventionsverhaltensweisen auf Teamebene, die emotionale Belastungen abfedern und die kollektive Resilienz stärken.

    Arbeit im Gesundheitswesen wird selten isoliert geleistet. Teamdynamiken, Kommunikationsmuster und kollegiale Unterstützung beeinflussen das Stressniveau, die psychologische Sicherheit und das allgemeine Wohlbefinden erheblich. Eine klare Kommunikation, beispielsweise bei Übergaben oder der Delegation von Aufgaben, kann Unsicherheiten abbauen und Doppelarbeit vermeiden. Dieses Modul untersucht, wie effektive Kommunikation und strukturierte kollegiale Unterstützung emotionale Belastungen abfedern, Konflikteskalationen reduzieren und den Teamzusammenhalt stärken können – insbesondere in unter Druck stehenden oder multidisziplinären Umgebungen.

    Die Teilnehmenden werden in das Konzept der psychologischen Sicherheit, der Kommunikation unter Druck und in häufige Konfliktdynamiken in hierarchischen Umgebungen eingeführt. Praktische Werkzeuge wie kurze Debriefing-Protokolle, Buddy-Systeme und Checklisten für strukturierte Gespräche werden vorgestellt und geübt. Das Modul betont, dass kollegiale Unterstützung kein informelles „Extra“ ist, sondern ein Schutzfaktor gegen Burnout und innere Kündigung (Disengagement).

    Durch Rollenspiele, angeleitete Reflexion und digitale Vorlagen für das kollegiale Debriefing entwickeln die Teilnehmenden praktische Strategien, um unterstützende Gespräche zu initiieren und kurze, strukturierte Check-ins zu implementieren, die in routinemäßige Team-Arbeitsabläufe integriert werden können.

Lektion
Bewertung
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Kursdetails
Dauer 120 Min.
Lektionen 3
Video 1'
Quizze 1
Stufe Beginner