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Modul 7: Kognitive und physiologische Grundlagen des ärztlichen Wohlbefindens in der Hochleistungsversorgung

Ärztinnen und Ärzte arbeiten an der Schnittstelle von kognitiver Belastung, physiologischem Stress und den Gerechtigkeitswahrnehmungen, die aus Team- und Organisationsstrukturen ... Mehr anzeigen
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cb137
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Modulübersicht

Ärztinnen und Ärzte arbeiten an der Schnittstelle von kognitiver Belastung, physiologischem Stress und den Gerechtigkeitswahrnehmungen, die aus Team- und Organisationsstrukturen entstehen. Lange Schichten, Bereitschaftsdienste, entscheidungsintensive Fälle und hierarchische Arbeitsabläufe wirken alle auf dieselben physiologischen und kognitiven Systeme ein – und wenn diese Systeme über ihre Erholungskapazität hinaus beansprucht werden, verschlechtern sich sowohl das ärztliche Wohlbefinden als auch die Patientensicherheit gemeinsam.

Während Modul 1 die grundlegende theoretische Landschaft des Burnouts etabliert hat – seine diagnostischen Kriterien, Phasen und beitragenden Systeme – wendet sich Modul 2 den proximalen, alltäglichen Mechanismen zu, die darüber entscheiden, ob das Arbeitsleben einer Ärztin oder eines Arztes nachhaltige Leistung hervorbringt oder in Richtung Schädigung beschleunigt. Das Modul behandelt die Physiologie langer Schichten, kognitive Bewertung während Entscheidungen unter hohem Druck, die Rolle von Gerechtigkeit in klinischen Teams, Schwellenwerte für Ermüdungsrisiken und Eskalationswege, die Grenz- und Umschaltarbeit, die die Kognition schützt, die Grundlagen der Erholung nach Bereitschaftsdiensten und wie Primärprävention in die alltägliche Teampraxis eingebettet werden kann.

Dieses Modul richtet sich gezielt an Ärztinnen und Ärzte. Es behandelt die Muster von Entscheidungsdruck, Autonomieerwartungen, Bereitschaftszyklen und Gerechtigkeitssensibilität, die insbesondere die ärztliche Arbeit kennzeichnen. Die Teilnehmenden verlassen das Modul mit dem operativen Vokabular und den Frühwarninstinkten, um auf Stress, Ermüdung und Ungerechtigkeit zu reagieren, bevor diese sich in klinische Fehler oder berufliche Fluktuation umwandeln.

 

Spezifikationen der Moduldurchführung

Dauer: 120–150 Minuten (anpassbar auf zwei 75-Minuten-Sitzungen).

Format: interaktiver Workshop, der didaktische Lehre, fallbasiertes Denken, Neubewertungsübungen, Peer-Diskussion und individuelle Planung kombiniert.

Materialien: Selbstaudit zu Ermüdung und Grenzen, Arbeitsblatt zur Gerechtigkeitskartierung, Übungskarten für Eskalationsphrasen, Erholungsprotokoll für Bereitschaftsdienste, Vorlage für Präventionsinitiativen, Fallstudienpaket.

Follow-up-Integration: Vier-Zyklus-Portfolio mit Unterschrift der Aufsichtsperson; 90-Tage-Überprüfung der Präventionsinitiative; vierteljährliche Peer-Debriefing-Check-ins.

Dauer

15–20 Min. – Modulübersicht, Lernziele, Zusammenfassung

25–30 Min. – Theoretische Rahmenwerke (Allostatische Last, kognitive Bewertung, organisationale Gerechtigkeit)

30–40 Min. – Kernkonzepte (Langschicht-Physiologie, Bewertung, Gerechtigkeit, Ermüdung/Eskalation, Grenzen/Umschalten, Erholung nach Bereitschaftsdiensten, Primärprävention)

20–25 Min. – Fallstudienanalyse und Gruppendiskussion

15–20 Min. – Multiple-Choice-Bewertung + Besprechung der Antworten

10–15 Min. – Reflexion, Verpflichtung zur Präventionsinitiative, Abschluss

Introduction
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Kursdetails
Lektionen 4
Video 60''
Quizze 1
Stufe Intermediate